Über mich

Schon immer haben mich Menschen interessiert. Als Kind war ich, wie man mir später sagte, oft mehr Beobachter als Mitwirkender. Oft verstand ich Erwachsene einfach nicht.

Ich habe früh erfahren, mich in andere Menschen hineinzuversetzen, mich einzufühlen und dabei oft ganz auf mich zu vergessen. Mein Weg führte mich durch Höhen und Tiefen des Lebens, und in besonders schwierigen und herausfordernden Zeiten merkte ich, wie wichtig es ist, sich selbst wieder richtig wahrzunehmen und gut bei sich zu sein.

Meine berufliche Entwicklung führte mich von der Sonder- und Heilpädagogik und der Arbeit mit behinderten Kindern über Psychotherapie und Beratung bis hin zu Aufstellungsarbeit, Coaching und Energetik. Dabei habe ich sehr unterschiedliche Zugänge zum Menschen kennengelernt. Das hat meinen Blick geweitet und mir ermöglicht, Lebenssituationen und Schwierigkeiten aus vielen verschiedenen Perspektiven wahrzunehmen.

Ich glaube jedoch, dass es jenseits aller Methoden einen gewissen „Raum“ braucht, in dem man sich so zeigen kann, wie man ist. Aussprechen kann, wie man sich fühlt und was man denkt. Egal worüber und egal wie – durch Worte, durch kreativen Ausdruck.

Und in diesem Raum darf etwas passieren, das mich jedes Mal aufs Neue fasziniert: Die Seele, das Unbewusste … beginnt sich zu zeigen. Anfangs leise, dann immer wahrnehmbarer.

Meine Rolle ist dann nicht der Ratgeber, der Regisseur, sondern eher der Bergführer, der Dolmetscher, der Begleiter, der gelegentlich übersetzt, zusammenfasst, Rückblicke ermöglicht, Verständnis schafft und manchmal ein „großes Bild an die Wand malt“.

Eine solche Reise ist nicht immer bequem. Manchmal führt sie durch unübersichtliches oder schwieriges Gelände. Aber meiner Erfahrung nach zeigt sich gerade dann, wenn man bereit ist, eine Weile dranzubleiben, immer wieder etwas, das vorher noch keinen Platz hatte.