Über mich und meinen beruflichen Weg

Schon immer haben mich Menschen interessiert. Als Kind war ich, wie man mir später sagte, oft mehr Beobachter als Mitwirkender. Oft verstand ich Erwachsene einfach nicht und dachte manchmal, dass ich es besser wüsste als die Erwachsenen 😊.
Ich habe früh erfahren, mich in andere Menschen hineinzuversetzen, mich einzufühlen und dabei oft ganz auf mich zu vergessen. Mein eigener Weg führte mich durch Höhen und Tiefen des Lebens. Gerade in schwierigen und herausfordernden Zeiten wurde mir immer deutlicher, wie wichtig es ist, sich selbst wieder wahrzunehmen und gut bei sich zu sein. Mich hat leidenschaftlich interessiert, welche Beweggründe Menschen bei ihren Entscheidungen haben, warum bestimmte Gefühle und Emotionen auftauchen und was bei Krisen dahintersteckt.
Mein Weg führte mich deswegen über die Sonderpädagogik zur Psychotherapie, Beratung und dann schließlich zur Energetik.
Meine Arbeit ist über viele Jahre aus unterschiedlichen fachlichen und praktischen Erfahrungen gewachsen. Einen wesentlichen Teil meines beruflichen Weges bildet meine langjährige Ausbildung und Tätigkeit im Bereich der Psychotherapie, ergänzt durch Erfahrungen in Beratung, Supervision, Coaching, Familienaufstellungen und weiteren Formen der Begleitung.
Heute verbinde ich diese Erfahrungen mit einem tiefenpsychologischen und insbesondere jungianisch geprägten Verständnis des Menschen. Im Mittelpunkt meiner Begleitung steht dabei nicht eine bestimmte Methode, sondern die gemeinsame Betrachtung dessen, was sich im Leben eines Menschen zeigt und welche Orientierung daraus entstehen kann.
Meine Rolle ist dann nicht der Ratgeber, der Regisseur, sondern eher der Bergführer, der Dolmetscher, der Begleiter, der gelegentlich übersetzt, zusammenfasst, Rückblicke ermöglicht, Verständnis schafft und manchmal ein „großes Bild an die Wand malt“.
Ich glaube, dass es jenseits aller Methoden einen gewissen „Raum“ braucht, in dem man sich so zeigen kann, wie man ist. In dem man aussprechen kann, wie man sich fühlt und was man denkt. Egal worüber und egal wie – durch Worte oder durch kreativen Ausdruck.
Und in diesem Raum darf etwas passieren, das mich immer wieder aufs Neue fasziniert: Die Seele, das Unbewusste … beginnt sich zu zeigen. Anfangs leise, dann immer wahrnehmbarer.
Eine solche Reise ist nicht immer bequem. Manchmal führt sie durch unübersichtliches oder schwieriges Gelände. Aber du bist dabei nicht allein. Und meiner Erfahrung nach zeigt sich gerade dann, wenn man bereit ist, eine Weile dranzubleiben, immer wieder etwas, das vorher noch keinen Platz hatte.
